Benediktshof Münster

Die Hofanlage

Auf den Benediktshof zu kommen, heißt, in die Stille und die Natur zu kommen. Umgeben von der Landschaft der Emsauen, bezogen wir im Mai 1997 in Münster-Handorf einen aufgelassenen westfälischen Bauernhof. Dessen Gebäude und Gärten entwickeln wir seitdem inhaltlich wie baulich zu einer christlichen Begegnungs- und Meditationsstätte. Unterstützt von vielen Freiwilligen sowie umsichtigen Architekten und Denkmalschützern hat sich der Hof im Laufe der Jahre verändert. Geblieben sind die Energie und die Atmosphäre eines Ortes, von dem aus Menschen gestärkt nach Hause zurückkehren.

Die Ursprünge des Benediktshofs liegen in der Benediktinerabtei Gerleve. Von dort aus begannen Pater Ludolf Hüsing und Christoph Gerling Ende der 1980er-Jahre, die von ihnen praktizierte seelsorgerisch-spirituelle Wegbegleitung über das Kloster hinauszutragen. Für einige Jahre fanden sie in Münster ihr Domizil, dann begann das „Projekt Benediktshof“. Schnell fand sich dort eine Gruppe von Menschen zusammen, die bis heute auf dem Hof lebt, arbeitet und seine Entwicklung voranbringt.

Das Hauptgebäude

Wer auf den Benediktshof kommt, sieht von außen einen typisch westfälischen Bauernhof mit mehreren Hofgebäuden. Im Erdgeschoss des alten Haupthauses – einem Vierständer-Fachwerk mit großem Tennenfenster – befindet sich ein großer Seminarraum. Im Dachgeschoss darüber liegt die Kapelle, in der wir mit unseren Gästen zur Eucharistiefeier oder dem Taizé-Gebet zusammenkommen. In dem sich anschließenden Gebäudetrakt wohnen, kochen und essen unsere Einzelgäste.

Die neue, alte Scheune

Die alte Scheune war bis 2011 in einem unrenovierten Zustand. Dann begannen Architekten zu planen und die Weggemeinschaft startete das Fundraising – mit dem Ergebnis, dass sich der gesamte Umbau durch Spenden realisieren ließ. Der Denkmalschutz verlangte, das historische Äußere des Gebäudes zu belassen, das Innere gestalteten die Architekten vollkommen neu. Entstanden sind dort Meditationsräume, ein großer Seminarraum, ein Raum der Stille, die Zimmer für unsere Kursgäste, eine Küche und das Büro. Allesamt hell, offen und klar mit den vorherrschenden Materialien Holz und Beton.

Der Garten

Der Benediktshof ist nicht nur umgeben von einer schönen Landschaft, sondern eingebettet in ein Außengelände, das beinahe anmutet wie ein Park. Rund um die Hofgebäude gruppieren sich Beete, die immer wieder neu bepflanzt werden. Um die Remise herum, die als Arbeitsraum für das schöpferische Tun dient, ist Platz zum Bogenschießen, für Kräuterbeete, einen Teich und eine kleine Kapelle. Hinter dem Gästetrakt des Haupthauses hat Pater Ludolf einen Seelengarten angelegt, an den sich eine große Streuobstwiese anschließt.

Skizze des Benediktshofes. © Christoph GerlingSkizze des Benediktshofes.
Grafik © Christoph Gerling

Erläuterungen zur Abbildung

  3/14 Wohnhaus/Gästezimmer
  7      Haupthaus: Einzelgästezimmer,
  8      Wohnbereich/Arbeitsraum P. Ludolf Hüsing
  9      Seminarraum "Plenum", oben Kapelle
10      Gäste-Essensraum
11      Gästezimmer
12/13 Scheune:
Sekretariat, Seminarraum "Neues Pelnum",Gästezimmer, Gästeküche, Gruppen-/Arbeitsräume, Arbeitsraum Christoph Gerling
17      Remise und Atelierbereich
18      Kapellchen
19      Garten für Gäste
21      Anfahrt von MS-Handorf und Telgte
22      Gästeparkplatz

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